KLAR! REGION GROSSGLOCKNER/MÖLLTAL - OBERDRAUTAL

Ziele

Ziel ist, dass in der Bevölkerung das Thema Klimawandelanpassung wahrgenommen wird und die Bereitschaft besteht, Projekte zu unterstützen, die den Folgen des Klimawandels entgegenwirken.

Um dies zu erreichen, sind ambitionierte Maßnahmen umzusetzen:

Bewusstseinsbildende Maßnahmen in der Öffentlichkeit

Forschungsrelevante Erhebungen und Berechnungen, wie z.B. der HQ 30 und HQ 100 Linie, der Entwicklung der Niederschläge und der Temperatur im Sommer und im Winter unter Berücksichtigung der Schneesituation

Entgegenwirken des zunehmenden Borkenkäferbefalles durch Bestandesumwandlung von Fichtenmonokulturen zu Mischwaldkulturen - klimafitter Wald

Fokussierung auf Trinkwasserversorgung

Verhinderung von Überschwemmungen und Muren durch Schutzwasserbauten und dadurch Entspannung der Situation in kritischen Überschwemmungsgebieten der Möll und Drau

Exkursionen und Vorträge:  mit praktischen Beispielen, Besichtigung der Pasterze und des Gletscherweges, Gletscherrückgänge, Schneefallsituation und die damit verbundene Problematik im Wintertourismus, Steinschlaggefahren, Hochwasserschutzmaßnahmen, Tätigkeiten der Wildbach- und Lawinenverbauung und Amt für Wasserwirtschaft, Retentionsbecken, Renaturierung und die Herstellung von Altarme von Flüssen werden stattfinden. 

Die Massnahmen

Bewusstseinsbildung:  Laufende Sensibilisierungs- und Bildungsmaßnahmen der Bevölkerung in den KLAR! Gemeinden für das Thema Klimaanpassung durch Vorträge und Veranstaltungen, Workshops und Bewusstseinsbildung mit Fachexperten des Landes und Bundes, Filme, Expertenveranstaltungen u.a. mit den Universitäten Graz, Innsbruck und Wien, Klimabündnis Österreich, Nationalpark, Klimabeauftragte des Landes. Durchführung von Vernetzungstreffen auf Landes und Bundesebene.

Exkursionen und Vorträge:  mit praktischen Beispielen, Besichtigung der Pasterze und des Gletscherweges, Gletscherrückgänge, Schneefallsituation und die damit verbundene Problematik im Wintertourismus, Steinschlaggefahren, Hochwasserschutzmaßnahmen, Tätigkeiten der Wildbach- und Lawinenverbauung und Amt für Wasserwirtschaft, Retentionsbecken, Renaturierung und die Herstellung von Parallelarmen von Flüssen werden stattfinden.

Forstwirtschaft: Klimafitter Wald: Die Fichtenmonokulturen müssen von derzeit 100% auf 70% reduziert werden. Die Förderung standortgerechter Mischwaldkulturen wie Buche, Eiche und Ahorn soll gefördert werden, um dadurch dem zunehmenden Borkenkäferbefall entgegen zu wirken. Entsprechende Schutzwaldprojekte sind zu fördern.

Muren und Hochwasserschutz:  Neue Berechnungen der Hochwasserlinien werden notwendig. Objekte werden nun im Hochwasserabflussgebiet zu liegen kommen und bewirken daher Veränderungen in der Raumordnung und den Gefahrenzonenplänen.

Tourismus: Ausrichtung auf neue Gästeschichten, die zu "neuer Sommerfrische“ animiert werden: Wandern, Radfahren, Biken soll als ein neues Naturerlebnis entwickelt werden. Der Temperaturanstieg, die Verlängerung der Sonnenscheindauer, die größere Zahl der Sonnenstunden und eine größere Anzahl an Sommer- und Hitzetagen würden somit das Wassererlebnis auch in den höher gelegenen Regionen ermöglichen.